Aggression, Frustation und Bequemlichkeit!!!
Dominanz ist still und leise.
Sie führt und leitet dich
- Kraft deines Vertrauens -
an und über deine Grenzen hinaus.
<<< So wirken viele der Möchte-gerns auf mich.Auch ich denke, dass Dominanz ganz unsichtbar fühlbar ist und dass sie auffällt ohne dabei "peinlich aufzufallen".
Es sind Menschen, die über eine gewisse Art der Weitsicht, Vorraussicht und Rücksicht (gerade in Punkto Menschenführung und Organisation) verfügen. Verantwortung für ihr Tun und Handeln übernehmen und ihr Leben in geregelten Bahnen laufen haben. Jemand, der niemanden benötigt, um sein Leben zu organisieren. Persönlichkeiten, die nicht fehlerfrei sind, aber zu ihren Fehlern stehen können.
Und es stimmt schon, dass solche Menschen eine gewisse Form der Angst und daraus resultierenden Aggression (eines in die Enge getriebenen Tieres) hervorrufen.
Wer wirklich dominant ist, hat auch kein Problem damit, wenn Sub eine eigene Meinung und einen denkenden Kopf besitzt. Im Gegenteil Geist, Fantasie und Denkvermögen wird dann sogar gewünscht und gefordert und mit einem verwirrten Kopfschütteln der Möchte-gerns honoriert!
Ganz wie im "Stino-Bereich" ist es bei BDSM auch:
Dumm f* gut...
aber nur dreimal (vielleicht auch zweimal mehr oder weniger *fg)
dann wird es langweilig!!!
Nachtrag:
Ich bekam den folgenden Gedanken bezüglich meiner Meinung zugesandt:
"Der Gedanke so Menschen bekommen Angst und Agression zu spüren lässt mich ja schmunzeln.
Ob das etwa intuitive Abwehr ist, weil das "Opfer" sofort spürt, der könnte mir zu nahe kommen?"
Meine Antwort:
Nein,... das ist nicht die Reaktion "eines potienzellen Opfers", sondern die Reaktion von Menschen, die kein Selbstwertgefühl und nicht genügend Selbstachtung besitzen.
Menschen, die sich für "super-taff" halten und dabei sich und anderen etwas vorspielen, was gar nicht vorhanden ist.
Es gibt auch genügend "Sklaven", die dies in Angst und Schrecken versetzt, weil endlich die Träume und Fantasien real werden könnten... und da die eigene Courage plötzlich überfordert ist, um im nächsten Moment sich darüber zu beschweren, dass man sein passendes Deckelchen nicht findet, weil alles doch soooo böse und so eigensinnige Damen/Herren sind.
Es stimmt schon, dass ein "Sklave" auch über eine gewisse in sich ruhende Zufriedenheit verfügen muss, um sich eben einem anderen Menschen anvertrauen zu können.
Einen Sklaven, mit Hirn und Verstand, wird Dominanz nicht wirklich ängstigen und auch in keinster Weise aggressiv machen. Vielmehr wird er genauso wie der dominante Gegenpart das Gefühl haben, endlich angekommen zu sein und beide werden den jeweiligen Gegenpol mit Stolz und Selbstwert geniesen können.
Klingt das verwirrend? Ein Sklave, der weiß, was er will? Nein, das denke ich nicht! Vielmehr glaube ich, dass nur ein gereifter Mensch, der genügend (Lebens-)Erfahrungen gesammelt hat, sich der Vollständigkeit seines Tuns und seines willens ernsthaft bewußt werden kann. Ein Mensch, der weiß, was und wie er es leben möchte.
Eine richtige dominante Frau ist wie eine Schachspielerin, die nicht das Fürchten vor einem guten Gegner bekommt, weil sie es gewohnt ist, zu gewinnen. Sie weiß, dass sie immer ein paar "Tricks" mehr auf Lager hat und ist wortgewandt, fantasievoll und interaktiv im Umgang mit ihrem "Gegenspieler". Sollte sie mal "nicht gewinnen", ist sie weder traurig, noch verletzt, sondern "lernt" dazu und ist dadurch motiviert das "Spiel" von neuem zu beginnen und zu gewinnen. (Wobei mir gerade kein besseres Wort als "gewinnen" einfiel... Letztendlich sind beide "Gewinner", denn geht mal etwas schief, so sind das die Situationen, in denen beide herzhaft mit einander lachen können und sich gerne an solche Begebenheiten erinnern.)
So wie auch "Vanilla und Stino" ihre gemeinsamen Vorstellungen von einem Zusammenleben haben.
Die Grundtendenz muss einfach stimmen und die bewußte Entscheidung für diese besondere Lebensart muss ganz bewußt und ganz ohne "Geilheit" vom Innersten heraus gewollt und angestrebt werden. Nur dann ist Dominanz und DEvotion efüllend und beglückend zur Zufriedenheit beider Gegenpole möglich!
Die wahrscheinlich beste Beschreibung zur Einstellung SM
AntwortenLöschenEs ist einfach das, was ich mir von ganzem Herzen wünsche und mit dem passenden Menschen (ja Menschen! und nicht nur Sklave) leben möchte.
AntwortenLöschenDie Bezeichnung Domina und Sklave sind Schubladen für die "Allgemeinheit", die dem "Kind" einen Namen zur Klassifizierung geben müssen/wollen.
Für mich ist es ein ganz "natürliches Gefüge" im Miteinander auf Augenhöhe, trotz oder auch gerade wegen dem beidseitig gewünschten und angestrebten Machtgefälle.
Es bedarf keiner Worte um von der gemeinsamen Augenhöhe auf die Ebene des Machtgefälles zu wechseln. Es ist nur ein Blitzen in den Augen beider... ein Augenblick voller Verständnis ohne unnütze und/oder zerstörende Worte.
Und genauso unauffällig und für andere nicht einsehbar ist der Wechsel zurück auf den gemeinsamen Blickwinkel.
Nur Menschen mit geübten Auge erkennen das Wechselspiel der beiden Gegenpole. Aber auch nur dann, wenn ein Bemerken des Wechsels gewünscht ist.