
Ich habe nach einigen Forschungstätigkeiten einen interessanten Text von der Zofe Michaela zugesandt bekommen,… zum Austausch über ihre und meine Vorstellungen zur Thematik: "Regeln für die Zofe"
Zitat von der Zofe Michaela
Die folgenden Regeln habe ich einer Englischen Suchanzeige Entnommen. Sie zeigen wie hart es für eine Zofe sein kann. Bis heute ( Dez.2005 ) habe ich solche strengen Regel jedoch bis auf eine Ausnahme ( Rips * ) nur in Amerika , wo man wohl Sissys mehr schätzt , gefunden.
Und ich muss sagen, dass ich der Zofe Michaela recht geben muss, weil es tatsächlich die strengsten Regeln sind, die ich zu dieser Thematik gelesen habe. Allerdings muss ich sagen, dass auch ein paar Regelungen vorhanden waren, die für mich absolut indiskutabel sind. Weil sie in meinen Augen für die Position einer Zofe nicht relevant und geeignet sind.
Was nicht heißt, dass ich derlei "Regelwerk" abgeneigt bin. Vielmehr geht es mir hier erst mal um die generelle und strikte Trennung der unterschiedlichen Rollenaufteilungen. Manche Regelungen sind wohl eher zu einer Sklavin passend als zur "klassischen" Zofe, so wie ICH diese generelle Einteilung zunächst mal losgelöst von jeglicher speziellen Situation sehe.
Im realen Umsatz von gelebten BDSM sind die "generellen Rollenverteilungen" sicher nicht immer strikt trennbar und werden sich sicher auch verschieben und in einander übergehen, weil sie einfach von den unterschiedlichsten Faktoren abhängig sind:
- der Anzahl der Sklaven und der mehr oder weniger strikten Trennung
- das persönliche Rollenverständnis sowie die Differnzierung
- der Alltag der Beteiligten
- die persönlichen Lebensumstände und Realisierbarkeit
- der persönlichen Neigungen
- der Absprache
- und sicher vieles mehr
Daher nun meine Zusammenfassung (oder vielmehr doch um einiges ausführlichere Beschreibung), wie ICH sie für richtig halte! Insbesondere die äußeren Grundgedanken erscheinen mir sehr wichtig. Aber letztendlich verändern und verschieben sich Grenzen im realen Leben und interaktiven Umgang miteinander. Und wesentlich ist dann letztendlich, was jeder für sich daraus zieht.
Vor allem die Paragraphen von § 1 bis § 3 erscheinen mir bisher in jeglicher Literatur in Bezug auf BDSM als absolut dürftig und unzureichend! Und somit habe ich diese hier schriftlich fixiert!
Daher begann ich hier meine Idealvorstellung zu beschreiben. Generell sind die Punkte im Einzelfall von der Herrschaft, der Zofe/dem Butler und den tatsächlich vorhandenen Begebenheiten abhängig und auf ihre Gültigkeit und Sinngehalt zu überprüfen und unter Umständen entsprechend schriftlich zu fixieren.
Regelwerk für Zofe/Butler
§ 1
Die Position der Zofe bzw. des Butler
(Es wird im weiteren Verlauf immer nur die weibliche Bezeichnung benutzt. Ist von der „Zofe“ für die Lady die Rede, so gilt gleiches für den Butler des Lords.)
Generell sind die Zofe bzw. der Butler kein Sklave oder Leibeigner. Sondern beide sind vielmehr die persönlichen Vertrauten der Herrschaft und somit direkt der Lady bzw. dem Lord unterstellt.
Die Zofe/ der Butler werden als Perle oder Juwel und als absolute Bereicherung angesehen und haben sich entsprechend zu verhalten und in keiner Weise für peinliche, lächerliche oder sonstige unschöne Blamagen zu sorgen. Ansonsten eignen sie sich als Befehlsempfänger NUR zum Sklaven bzw. zur Sklavin!
§ 2
Vorraussetzung bzw. grundlegende Persönlichkeitsmerkmale für die Stellung als Zofe
Vertrauenswürdigkeit,
da kein Sklave soviel Einblicke in die Privatsphäre der Herrschaft erhält.
Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, …
da dies die „Schwestern von Vertrauenswürdigkeit“ ist.
ein Blick für das Wesentliche
im Bereich Stil, Niveau und Eleganz (bezieht sich auf Kleidung, Verhalten sowie wohnliche Atmosphäre)
Untadeligkeit
für das eigene Verhalten und sich wohlbewusst, dass sie als Vorbild für die übrigen Mitbewohner des herrschaftlichen Hauses fungiert und unter ständiger Beobachtung der niederen Sklaven, Leibeigenen und anderen Wesen steht, die sich gerne an dem formvollendeten Verhalten der Zofe orientieren, um aus deren Verhaltensweisen etwas lernen zu können.
Absolute Devotion verbunden mit Denkvermögen, Organisationstalent und Um- bzw. Übersicht
zum Wohle der Herrschaft sowie der selbigen mit Rat und Tat zur Hand gehend. Die Wünsche bzw. Aufgaben vorausahnend und ohne speziellen Befehlt durchführend.
Switcher/in, (Führungsqualität)
da die Zofe bzw. der Butler besonders in Abwesenheit der Herrschaft dafür zu sorgen haben, dass der Haushalt bzw. der Außenwohnbereich tadellos und im Sinne der Herrschaft bewirtschaftet wird.
Beide sind für den jeweils ihnen zugeordneten Bereich absolut weisungsbefugt und haben die Schlüsselgewalt in Abwesenheit der Herrschaft für die Räumlichkeiten sowie über alle anderen und somit automatisch untergeordneten Lebewesen.
Generell haben alle im Hause lebenden untergeordneten Lebewesen den Anweisungen von Zofe und Butler folge zu leisten, weil diese direkt nach der Herrschaft weisungsbefugt sind.
§ 3
Morgendlicher/Abendlicher Appell
Je nach organisatorischem Ablauf findet täglich zu bestimmten Zeiten (oder auch nur einmal wöchentlich) eine Zusammenkunft zwischen der Herrschaft und der Zofe sowie dem Butler statt. Es werden die Aufgaben und anfallenden Tätigkeiten besprochen, die außerhalb der üblichen selbstverständlich festgelegten Aufgabengebiete aktuell zu erledigen sind.
Dabei reicht es eine grobe Zielrichtung zu setzen und die Umsetzung und gegebenenfalls entsprechende Delegation einzelner Aufgaben der Zofe sowie dem Butler zu überlassen.
Die oberste Verantwortung obliegt jedoch der Zofe und dem Butler, die sich auch entsprechend rechtfertigen müssen für nicht sachgemäß ausgeführte Endziele oder Vorbereitungen zu dem selbigen.
§ 4
Kleidervorschrift
Generell hat die Zofe grundsätzlich die Kennzeichnung als persönliches „Inventar und Eigentum“ der Herrschaft zu tragen:
abgeschlossenes Halsband (außerhalb des Hauses ein entsprechendes alltagstaugliches abschließbares Halsband) sowie abgeschlossene Arm- und Fußfesseln, Verbindungsketten je nach Lust und Laune der Herrschaft und zur Arbeitserschwerung, um ihr die zugewiesene Position innerhalb des Hauses klar aufzuzeigen,… Zu erwähnen sei hier, dass Halsband, Arm und Fußfesseln aus edlem Edelstahl sind, um diese auch entsprechend der Sklaven in ihrer „edleren“ Optik aufzuwerten. (Sklaven tragen grobe Edelstahlreifen mit mehrfacher Fixierungsmöglichkeit.)
Knebel, wenn die Zofe mit ihren Aufgaben beschäftigt ist und sofern sie keine Aufgaben delegieren muss
Eine Uniform besteht aus: Kleid (oder Rock und Bluse), Korsett, Handschuhe, Schürze, Haube und gegebenenfalls eine Maske mit genügend „Freiraum“ zwecks Aufgabenerfüllung. Sinnvoll ist hierbei eine Systemmaske, die den entsprechenden Anlässen gemäß schnell und unkompliziert angepasst werden kann. Selbstverständlich ist auch eine „standsgemäße“ Unterbekleidung Bestandteil der Uniform. Sehr beliebt sind dabei sogenannte Rüschenhöschen aus Latex.
Die Materialbeschaffenheit ist selbstverständlich auch eine Frage der zu erledigenden Aufgaben.
Grundsätzlich wirkt eine Zofe niemals lächerlich, sondern elegant, stolz, aufrecht und der Herrschaft entsprechend auf deren gesellschaftliche Position betrachtet, angemessen und als Vorbild und Idealbild für niederes Personal.
Während des Tages müssen immer Zofenuniformen getragen werden. Dazu stehen der Zofe je nach Anlass verschiedene Uniformen zu. In Anbetracht dessen, dass die Uniformen den entsprechenden Anlässen bzw. den unterschiedlichen Aufgeben zugeordnet sind, bedarf es keines speziellen Befehles bezüglich der gerade anzuziehenden Uniform.
Je nach Wohnort werden die Einkäufe in der Zofenuniform getätigt. Hilfreich kann unter Umständen auch ein Cape sein. (Hierbei sollte aber keinesfalls vergessen werden, dass man nicht die Nachbarn und die Gesellschaft mit unerwünschten Verhaltensweisen und Kleidungsvorlieben belästigt: in einer Großstadt ist ein Einkauf in Uniform sicher einfacher zu bewältigen als in einer biederen Wohngegend.)
Folgende Uniformen gibt es:
- zur Erledigung des Haushaltes
- Nachtbekleidung mit entsprechenden Vorrichtungen wie Urinal-Slip, Plug etc.
- elegante Uniform für repräsentatives auftreten bei Veranstaltungen
- Uniform für die persönliche Betreuung der Lady des Hauses
- die Nächte verbringt die Zofe entweder im Nebenraum der Herrschaft, um auch nachts für das Wohlbefinden der Herrschaft sorgen zu können, des Weiteren ist sie die Jenige, die den Kaffee an das Bett der Lady bringt und generell auch in der Küche für einen angenehmen Start in den Tag sorgt.
-> Beispiele für die Dienstkleidung der Zofe
§ 5
Allgemeine Verhaltensweisen der Zofe
Die Zofe hat generell für eine ordentliche Ganzkörperrasur (Kopfhaare ausgenommen) zu sorgen. Selbstverständlich geht die Zofe mit ihrem Körper sorgsam um, da sie zu dem Eigentum der Herrschaft gehört und diese recht lange mit einem tadellosem, gesunden und gepflegten Körper erfreuen möchte.
Wie jedes andere Personal redet die Zofe nicht unnütz. Dennoch sollte sie als Beraterin und Vertraute die Herrschaft immer und grundsätzlich unauffällig unterstützen. (Bestes Beispiel dazu ist der Film „Der Butler und die Prinzessin“)
Die Zofe wird auch bestimmte dienende Körperpositionen einnehmen, dennoch zeigt sie sich dabei mit stolz und aufrecht. Auf einen Blick hin, wird sie ihre verschiedenen Positionen einnehmen: bei einem Pankett steht sie unauffällig hinter der Lady nd reicht ihr entsprechend die Lebensmittel. Der Platz bei einem zwanglosen Plausch kann sehr wohl auch knieend zu Füßen der Lady sein. [Hierzu werden sicher noch Bilder folgen]
Schlechte Arbeit wird entsprechend ihrer Vergehen geahndet und führt im schlimmsten Falle zur Öffentlichen Bestrafung bin hin zur Degradierung zur Sklavin.
§ 6
Aufgaben der Zofe
Höflichkeit und Ehrerbietigkeit gegenüber ihrer Herrin sind oberste Gebote. Mit ganzem Herzen und ganzer Seele sollte sie der Herrin ergeben und zugetan sein und stets die Wahrheit sagen. Zurückhaltung, keine unpassende, ausgelassene Heiterkeit oder gedankenlose Bemerkungen gehören ebenso dazu wie die Führung einer angenehmen Konversation in der Rolle der Gesellschafterin.
Eine Zofe unterstützt und berät ihre Herrin bei der Auswahl der Kleidung und den entsprechenden Accessoire.
Die Bereitstellung des Gedecks bei Tisch, das Auftragen der Speisen, die Bedienung beim Essen sind ebenfalls typische Zofenaufgaben, ebenso wie das Planen und Organisieren von Feierlichkeiten. Helfen beim Nähen von Kleidungsstücken anderen anfallenden Aufgaben ist selbstverständlich.
Die Zofe fungiert als Vermittlerin oder Überbringerin von Botschaften und teilweise ist ihr auch das Verhandeln mit Händlern oder Verkäuferinnen etc. gestattet.
Sie ist Gesellschafterin und die Begleitung bei Festlichkeiten und auf Reisen.
Selbstverständlich kennt sich die Zofe im Bereich der Haushaltsführung, Kochen etc. formvollendet aus.
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NUn bin ich mal auf die Texte zur Doll gespannt
AntwortenLöschenDa möchte man ein leben Lang dienen
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