Donnerstag, 17. Dezember 2009

Von Moral, Kopfkino und gelebten Träumen

Doppel/Moral ist bloß ein Kostüm für die Feigheit,
für Jene, die sich nicht trauen,
das wirklich Außergewöhnliche und Exotische zu machen und zu er/leben!!!

Tabus? Grenzen? Die darfst du haben.
Doch du solltest keine Begrenzungen haben!
Sei frei, um deine Schwäche als Stärke auszuleben!!!

Sei unmoralsich und verdorben! Lass dich ohne "Wenn und Aber" auf ein perfides "Spiel" ein!
Sei willig und grenzenlos, um neue Grenzlinien zu überschreiten. Verlasse deine Vorstelleung von Moral!!!

Ich bin böse, gemein, subtil, perfide, sadistisch und fast grenzenlos; wenn DU es mich sein läßt!

Wir gehen gemeinsam und behutsam auf neue Ufer zu und überqueren Ozeane.

Die Wege sind jedoch stetig steigend und steinig! Kein Begrenzungspfahl wird uns stoppen oder aufhalten. Wir gehen kontinuierlich weiter!!!

Kopfkino?
Habe ich und ich suche nach Möglichkeiten diese noch mehr als bisher auszuleben.

Mit dir? Wenn du Masochist bist oder die Bereitschaft und Offenheit für Neues hast!!! Devotion? Solange du kein kriechender elendiger Wurm bist, der jede Dame als die mögliche Göttin hofiert. Deine aufrichtige Hingabe, Ehrlichkeit und Persönlichkeit zählt!!! Und all das sollte aus tiefem Herzen nur einer absolut nicht austauschbaren Frau gehören. (Ja auch eine Lady oder Herrin ist durchaus eine Frau und möchte auch als solche gesehen werden!)

Willst du wirklich das Böse???
Willst du wirklich Unmoralisches???
Willst du Tabus und Moral über Bord werfen, mir zu Liebe?

Dann bedenke nichts, sondern tu es!
Vergeude deine Zeit nicht mit Träumen, sondern lebe es real!!!

Unmöglich? Nein!!! Man muss nur ernsthaft wollen und sich vertrauen und sich am Abgrund gegenseitig festhalten und stoppen!!!

Letzendlich ist es wichtig, dass man sowohl in der Morgendämmerung als auch beim Sonnenuntergang in die gleiche Richtung schaut, um gemeinsam den Weg gehen zu können!


*****

Wie oft ist das Kopfkino so viel geiler als die Realität?
Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wieviele Männer sich angeblich total versklaven wollen,... sie wollen keuschgehalten werden und im Käfig, Keller oder Gewölbe leben,... man hat ja keine Nachbarn, die das stören könnte... *grins* ... ach ja,... und sehr beliebt: die gewünschte Zwangsfeminisierung! Was bitte ist an der Umsetzung des Wunsches zur Feminisierung Zwang??? Das ist doch vielmehr eine Wunscherfüllung oder eine Dienstleistung!!! Immer ist dieses "wollen und wünschen" das Hauptthema des angeblich so devoten und dienenwollenden Herrn im Vordergrund.

Es ist ja nicht so, dass ein Sklave keine Wünsche haben sollte! Aber dann sollte er bei seiner Wahl der Lady seines Herzens auch beachten, welche Wünsche und Vorstellungen sie vom Leben hat. Ist doch bei den Stinos auch so, dass die Weltanschauungen und Gedanken über Moral, Träume und gemeinsame Zukunft in eine Richtung gehen müssen. Alles andere ist doch schon im Voraus zum Scheitern verurteilt!

Doch wehe, wenn Frau sagt: "Klar. Alles kein Problem, wenn man sich sympathisch ist." Man telefoniert und verabredet sich. Das Thema kommt irgendwann auch unweigerlich darauf, wie Versklavung aus ihrer Perspektive aussieht.

Sicher, dass man im Alltag mit beiden Beinen im Leben steht, dass man/n den Kopf nicht an der Türe zur Geilheit abgibt. Logisch iat auch, dass niveauvolle Gespräche auf Augenhöhe möglich sein müssen. Auch selbstverständlich, dass bestimmte Benimm-Formen der alten Schule bereits als Hänschen verinnerlicht sein sollten.

Bekanntlicherweise lernt "Hans nimmermehr, was Hänschen nicht gelernt hat". Und dann scheitert aller Anfang bereits an dem simplen Türe aufhalten oder ähnlichen -eigentlich selbstverständlichen- Kleinigkeiten des guten Tones! Aber großspurig vom "dienen-wollen" reden! (Gemeinst ist wohl sich anbiedern und bespielt werden.)

Wie oft ist da von Dienen die Rede und von "für die Lady da sein wollen" und heraus kommt dann so etwas wie: "Ach nein, das geht mir dann doch zu weit.", wenn der Mann mutig genug ist, diesen Satz zu sagen. Die Feiglinge melden sich nicht mehr.

Andererseits ist das dann wohl auch die natürliche Selektion, die eine Lady macht, wenn sie BDSM nicht spielt und als Bereicherung der Sexualität ansieht, sondern wenn es ein Teil iher Selbst und ihrer ganz real ausgelebten und individuellen Persönlichkeit ist.

Wenn Frau dann aber auch noch die Vorstellung hat, mit einem Sklaven eine feste Beziehung einzugehen, zum beiderseitigen Gefallen nach ihren Regeln und unter Beachtung seiner Unversehrtheit an Körper, Seele und Psyche, dann wird es schwierig, sobald sie "ein Wenig mehr" möchte bzw. einfach haben will!

Neben der Bewunderung und dem wirklichen nutzvollem Dienen zur beiderseitigen Freude denke ich da an mein Wappen, mein Symbol, dass für meinen Namen steht und dafür, dass man sich zueinander bekennt. Ein Tattoo zum Zeichen für Anerkennung, Respekt und Achtung für den Sklaven.

Eine Auszeichnung, die sich durch gegenseitiges Vertrauen verdient werden muss. Nichts, was man mal auf die Schnelle entscheidet. Genauso wenig, wie man (als vernünftig denkender Mensch) auch nicht ohne Überlegung heiratet. Auch das Tragen des Keuschheitsgürtels und eines Halsbandes (beides abschließbar und sofern beruflich möglich) sind sicher kein verrücktes Kopfkino, wenn man die Begriffe "Sklave und Versklavung im Sinne der verantwortungsvollen Dominanz gepaart mit gesundem Sadismus" ernstnimmt.

Diese Auszeichnungen sind sicher keine "Geschenke", die Frau einfach mal beliebig und unzählig oft verteilt und genauso wieder einsammelt. Einerseits ist es das, was viele Sklaven sich wünschen und andererseits ist es doch so beängstigend für viele, wenn dann plötzlich Sie da ist, mit der all das möglich ist. Die Angst steigt dann langsam den Nacken empor, wenn all das Träumen endlich ein Gesicht hat und zur gelebten Wirklichkeit werden kann.

Mein Fazit:
Kopfkino ist absolut geil und mit Sicherheit ist die Fantasie der Beginn für die Umsetzung in die Realität. Aber wirklich geil ist letztendlich nur das, was man in die Realität umsetzt und wofür man gemeinsam Mittel und Wege findet, umd die Träume zu leben und nicht nicht sein Leben zu Verträumen.

Denn dafür ist das Leben viel zu kurz!

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