Donnerstag, 24. Dezember 2009

Der Wahnsinn

Ist nur eine schmale Brücke
Die Ufer sind Vernunft und Trieb - Ich steig dir nach
Das Sonnenlicht den Geist verwirrt - Ein blindes Kind das vorwärts kriecht
Weil es seine Mutter riecht - Ich finde dich

Die Spur ist frisch und auf die Brücke - Tropft dein Schweiß dein warmes Blut
Ich seh dich nicht ich riech dich nur ich spüre dich
Ein Raubtier das vor Hunger schreit - Witter ich dich meilenweit

Du riechst so gut - Ich geh dir hinterher - Du riechst so gut - Ich finde dich

So gut - So gut ich steig dir nach
Du riechst so gut - Gleich hab ich dich - Jetzt hab ich dich

Ich warte bis es dunkel ist - Dann fass ich an die nasse Haut
Verrat mich nicht - Oh siehst du nicht die Brücke brennt
Hör auf zu schrein und wehr dich nicht - Weil sie sonst auseinander bricht

Du riechst so gut - Ich geh dir hinterher - Du riechst so gut - Ich finde dich
So gut - So gut ich steig dir nach - Du riechst so gut - Gleich hab ich dich


Rammstein: Du riechst so gut

Diesen Song mag ich sehr gerne und finde den Text im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur "Wahnsinn". Solche Musik mag ich bei Sessions sehr gerne, weil sie das "Tier" in mir weckt. Aber keine Angst, ich gerate deswegen nicht in "Blutrausch". Wobei: bissig bin ich schon und beiße durchaus auch schon mal fester zu und markiere mit meinen Zähnen mein "Opfer". *SMile* Diese Gruppe und vor allem auch Text und Rhythmus lassen meinen Herzschlag ein paar Takte schneller pulsieren.

Ich lebe BDSM ja auch im Alltag und wie schon mal erwähnt, ist eine "Session" für mich das, was "Vanilla und Stino" ein Kuschelwochenende im Bett nennen.

Eine Session gemeinsam zu erleben, bedeutet:
sich auf eine intime Art und Weise sehr nahe kommen, weil sich die Seelen miteinander verbinden und berühren. Ich behaupte sogar, dass das Geschehen durchaus noch sehr viel intimer sein kann als beim "üblichen" Geschlechtsverkehr. Im Vertrauen darauf, dass zu tun, was beide wollen und auch brauchen! Eben in sich ergänzender Polarisation.

So wie mein persönlicher Sklave, das "Dienen und Verwöhnen meiner Person" als Lebenselixier benötigt unf förmlich danach lechzt, so brauche ich neben dem Alltag auch die Zeit und Muse, um auf "meine ganz besondere Art zärtlich und berührend" zu sein.

Wobei ich dem Geschlechtsverkehr bei einem festen Partner keinesfalls abgeneigt bin. Dennoch spielt auch da oftmals ein gewisses Machtgefälle eine nicht unerhebliche Rolle. Abgeneigt zum Thema Sex oder mal allgemein ausgedrückt in Punkto "Berührbarkeit" bin ich sehr wohl bei jedem anderen Menschen - egal ob Männlein oder Weiblein - da ich durchaus "Bi" veranlagt bin. Sprich: ich sehe mich als unberührbare dominante Sadistin, die ihren Lustgewinn aus dem natürlichen "Machtgefälle" herauszieht und darin ihre Lust und Leidenschaft für und durch das Leid des Gegenübers herauszieht. Das heißt: Berührungen sind grundsätzlich einseitig in einer reinen D/S-Beziehung und zwar ausschließlich von meiner Seite in Richtung Skalve und niemals!!! - absolut keinesfalls - andersherum.

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